Weihnachtsbaumkugeln

Heute haben die Kinder während dem offenen Zeitfenster fleissig Holzkugeln mit goldener und silberner Farbe bemalt. Dabei entstanden nebenbei noch schöne Kunstwerke auf dem Papier. Die Kugeln sind nun an unserem Weihnachtsbaum zu bewundern.

Verfasserin: Nadin

 

Shät Schnee, juhee!

Der erste Schnee in Zürich ist gefallen und sogar einige Tage liegen geblieben. Deshalb lag es nahe, sich bei einem Spaziergang Zeit zu nehmen, um den Schnee zu erkunden. Obwohl es sehr kalt war, wollten die meisten Kinder den Schnee ohne Handschuhe anfassen. Die Kinder haben zugeschneite Plakate vom Schnee befreit und wir haben an den Zweigen der Tannenbäume gezupft, um zu sehen, wie der Schnee herunterfällt. Als die Kinder feststellten, dass ihre Hände langsam kalt wurden, gingen wir zurück in die Kita und wärmten uns beim gemeinsamen Zvieri wieder auf.

Verfasserin: Alexandra

 

 

Der Spiegel

Das Spielen mit dem Spiegel ist eine lustige und faszinierende Art, Babys und Kleinkinder zu beschäftigen, da es ihnen hilft ihre Selbstwahrnehmung zu fördern.

Im Bildungsraum haben wir den Spiegel auf den Boden gelegt. Gaston rennt erst mal über den Spiegel. Beim zweiten durchlauf geht er langsame Schritte, bleibt stehen und schaut sich von oben im Spiegel an und beobachtet sich. «Gaston so groooss» ruft er. Er sieht sich von einer anderen Perspektive, was ihn sichtlich fasziniert.

Im Alter von 18-24 Monaten kann das Kind die Beziehung zwischen dem Spiegelbild und sich erkennen, da es das Spiegelbild als «ich» bezeichnet. Dies ist auch der Beginn egozentrischer Gefühle wie z.B. Stolz.

Auch für Säuglinge ist der Spiegel in der Entwicklung interessant, weil sie systematisch den Zusammenhang zwischen den gespiegelten Bewegungen und den eigenen Bewegungen erkunden. Das erste Verständnis für das Spiegelbild findet im alter von 2-4 Monaten statt.

Verfasserin: Ilenia

Happy Birthday Kiyan

Kiyan wurde zwei Jahre alt. Er durfte mit seinem Bruder Elian den mitgebrachte Kuchen zum Zvieri essen und seinen Geburtstag mit Gruppe Blau feiern. Wir wünschen dir Alles Gute, Kiyan!

Verfasserin: Pinar

Ein Waldnachmittag im Schnee!

Der erste Schnee in Zürich und das im Wald!

Heute ist wieder Waldnachmittag, es ist der 9. Dezember und wir treffen uns pünktlich um 13:15 Uhr im Waldkreis, wo die Kinder sich für den Waldnachmittag entscheiden dürfen. 8 Kinder dürfen heute mit mir und Nina mit in den Wald beim Schützenhaus Höngg. Die Kinder bekamen schon im Verlaufe des Morgens mit, dass es heute wieder in den Wald geht und freuten sich schon sehr auf den Waldkreis. Nun steht fest, wer alles mit kommt: Elian, Armand, Gianna, Arvid, Philippa, Luisa, Giorgio und Emin sind heute mit dabei. Wir fahren vom Escher-Wiess Platz bis Schwert und seigen dort um in den 38er Bus zur Endstation Schützenhaus Höngg. Von dort aus gehen wir dann dem Waldrand entlang in den Wald, um zu unserem Stammplatz zu gelangen. Unterwegs geniessen wir den ersten Schnee, es ist beachtlich kalt aber die Kinder spüren die Kälte kaum.

Erst nach dem Zvieri bemerken die ersten Kinder, dass sie an den Händen kalt haben. Zum Glück habe ich warmes Wasser für eine Wärmeflasche dabei an der sich die Kinder aufwärmen können. Auch habe noch Ersatz-Handschuhe eingepackt. Wir begeben uns wieder auf den Rückweg in die Kita, das freut vor allem die Kinder die kalt bekommen haben. Um sich vor der Kälte zu schützen, ist eine Wetterangepasste Kleidung unerlässlich. Warme Schuhe und gute wasserfeste Handschuhe sind in dieser kalten Jahreszeit wichtig für die Kinder. Natürlich nicht nur für Waldnachmittage, sondern auch sonst im Alltag.

Verfasserin: Martina

Dä Samichlaus isch cho…

Am 6. Dezember ist der Samichlaus an unserer Kita vorbeigelaufen und hat uns seinen Sack mit feinem Zvieri dagelassen. An diesem Nachmittag stellten wir den Kindern verschiedene Kleidungsstücke zum Thema Samichlaus zur Verfügung, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich entsprechend zu verkleiden. Vor allem die Samichlausmützen fanden einen grossen Anklang. Noé zum Beispiel, lief noch den ganzen Nachmittag mit dieser umher. Tecla probierte das Kostüm der Samichlaus-Frau aus, danach kam die Probe vor dem Spiegel, sich drehen und begutachten. Wenn Kinder sich gern verkleiden, schaffen sie sich damit eine eigene Welt, in der sie sich mit Fähigkeiten und Eigenschaften ausprobieren können, die ihnen gerade wichtig sind. Beim Verkleiden wird nicht nur die Fantasie gestärkt, auch motorische und soziale Fähigkeiten werden beim Rollenspiel geübt.
Verfasserin: Nadin

„Bruder Jakob, Bruder Jakob“

Wir haben eine ganze Weile ein „Biene Maya“- Buch gehabt mit Melodien von diversen Kinderliedern. An der Seite hatte es Knöpfe, welche die Kinder selber betätigen konnten. Auf der Innenseite stand der Liedertext. Dany hat dieses Buch sehr gerne, denn er holte es im Kita Alltag immer wieder hervor. Mit der Zeit summte und sang er die Melodie vom Lied „Bruder Jakob“ immer wieder beim Spielen vor sich her. So wurde auf unserer Gruppe das „Bruder Jakob“- Lied in den Singkreis integriert und manchmal wenn Dany oder inzwischen auch ein anderes unserer KInder dieses LIed zu singen beginnt, singen wir alle mit. In solchen Momenten entsteht ein Gruppengefühl.

An einem Abend hat Dany auf Savina’s Schoss (Praktikantin Gruppe Grün) wieder angefangen das Lied zu singen. Wir sangen alle mit und Augustin und Oliver stiegen dabei auf die Palette und tanzten dazu!

Verfasserin: Soleil

 

Adventskalender

In der Adventszeit haben wir für die Kinder einen Adventskalender. Jeden Tag können die Kinder der Kleinkindergarten-Gruppen einen Sack vom Adventskalender öffnen. Im Adventskalendersack befinden sich zwei spezielle Angebote zum Thema Weihnachten und Winter. Heute am 1. Dezember startet ein Adventsangebot im Bildungsraum „Soziale Bezüge“ zum Thema Weihnachtsmassage. Die teilnehmenden Kinder probieren verschiedene Weihnachtsduft-Crèmen aus. Das Riechen, Spüren und auf der Haut ausprobieren beginnt.

Verfasserin: Claudia

 

 

Hallo Mama und Papa

Heute öffnen wir die Türe der Gruppe und die Kinder bekommen die Möglichkeit, ihren Interessen in den anderen Bildungsräume der Kleinkind-Gruppen nachzugehen. Livia läuft zielstrebig in den vorderen Raum der Gruppe Blau mit dem Bildungsthema „Soziale Bezüge“. Dort schnappt sie sich ein Telefon und beginnt damit zu „telefonieren“. Während sie sich das Telefon an ihr Ohr hält, schwatzt sie vor sich hin und sagt immer wieder „Mama“ oder „Papa“ und lacht dabei fröhlich.
Verfasserin: Giulia

Die «Grossen», die «Kleinen» – alle gemeinsam

In der Kita Regenbogen haben wir zwei verschiedene Arten von Gruppen; die Kleinkind-Gruppen und die Kleinkindergarten-Gruppen. Der Unterschied zwischen diesen Gruppen ist in der Regel das Alter der Kinder. Durch die Alterstrennung ergibt sich die Möglichkeit, vertiefter auf die altersentsprechenden Bedürfnisse und Interessen der Kinder einzugehen und so den Raum, das Spielmaterial und die Betreuung gezielt anzupassen.

Doch auch innerhalb der Gruppen gibt es eine grosse Spanne von Alter und Entwicklung, die den Kindern die Möglichkeit gibt, voneinander zu lernen. Die jüngeren Kinder lernen durch Beobachtung von den Älteren und die älteren Kinder lernen im Umgang mit den Jüngsten Feingefühl und Sanftheit.

Haben Kinder im Alter von 2 Jahren und von 5 Monaten auf den ersten Blick vielleicht nicht viel gemeinsam, üben sie doch eine Faszination aufeinander aus und den Wunsch, einander kennenzulernen und miteinander zu interagieren.

Gaston (2 Jahre) hat Robin (5 Monate) seit ihrer Eingewöhnung ins Herz geschlossen und sucht oft ihre Nähe. Er versucht Kontakt zu ihr aufzunehmen, indem er ihr immer wieder Gegenstände anbietet, von denen er beobachtet hat, dass sie damit spielt und bemüht sich dabei, sie ihr möglichst sanft in die Hand zu geben. Manchmal geniesst er es auch einfach neben ihr zu sitzen und sie zu berühren und betont dabei immer wieder «fiiiiin». Er hat in diesen Situationen gelernt, dass auch sanfte Berührungen manchmal zu viel sein können und reagiert auf Zeichen von Robin damit, dass er etwas Abstand nimmt und ihr wieder Platz schafft.

Auch Ari (17 Monate) sucht gerne und oft den Kontakt zu den jüngeren Kindern. Er initiiert die Kontakte ebenfalls durch das Reichen von Gegenständen, mit denen die jeweiligen Kinder gerne spielen und beobachtet ihre Reaktionen ganz genau. Durch diese regelmässige Kontaktaufnahme konnte er mit Léopoldine (10 Monate) eine gewisse Beziehung aufbauen, in der sie die gegenseitige Nähe und Neugierde geniessen. Dabei lachen sie einander an und fassen sich gegenseitig ins Gesicht.

Dies sind nur einzelne Beispiele für die vielen Situationen im Alltag, in denen die älteren und jüngeren Kinder miteinander in Kontakt treten und innerhalb ihrer Möglichkeiten ein gemeinsames Spiel schaffen.

Verfasserin: Caroline

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