Die Vorstellung mit den eigenen Händen in die Wirklichkeit umsetzen.
Verfasserin: Tanja
Die Vorstellung mit den eigenen Händen in die Wirklichkeit umsetzen.
Verfasserin: Tanja
Milo und Naian lieben es miteinander zu spielen, zu toben und ganz laut zu lachen! Über die Bewegung und die Wahrnehmung können Kinder spielerisch voneinander Neues lernen und miteinander die Welt erkunden. Durch Bewegung werden Gefühle gespürt, ausgedrückt und verarbeitet. Bewegung fördert die Wahrnehmung und die Bewegungskoordination. Milo und Naian müssen ihre Bewegungen koordinieren, um sicher auf der Rutschbahn hochzuklettern und so können sie auch Unfälle vermeiden. Über das Erlernen gezielter und gesteuerter Bewegungen werden wichtige Strukturen im Gehirn angelegt, die eine Kommunkation zwischen verschiedenen Bereichen im Gehirn möglich macht.
Verfasserin: Pinar
Immer wieder entdecke ich Max in unserem Gruppenalltag, wie er sich an Dingen aufzieht und steht oder mit dem Stuhl herum läuft. Plötzlich lässt er los und steht frei! Ich wende mich ihm dann zu und er lächelt und wir teilen seine Freude. Ich bin auch ganz stolz auf ihn! Manchmal ruft er auch und sucht Blickkontakt und Aufmerksamkeit, als würde er sagen:“schau her, was ich kann!“
Wir in der Kita Regenbogen finden es sehr wichtig, dass die Kinder sich nach ihrem eigenen Tempo entwickeln dürfen. Die Kinder werden deshalb nicht zu motorischen Schritten gedrängt. Wir stellen darum auch Laufwagen, Stühle oder Piklerelemente bereit, an denen sich das Kleinkind hochziehen kann. So kann es selbständig, wenn es dazu bereit ist, das Stehen oder Laufen üben. Das Kind braucht dazu Kraft und die entsprechende Muskulatur, die sich erst entwickeln muss. Beim selber üben, kann das Kind frei bestimmen, wie lange es zum Beispiel frei stehen mag. Damit ein Kind den nächsten Entwicklungsschritt wagt, braucht es von uns Erwachsenen eine passende Umgebung/Materialien, Geduld, das Kind ausprobieren zu lassen und ganz viel Zuversicht und Vertrauen, dass das Kind es ohne unsere Hilfe schaffen kann.
Verfasserin: Soleil
Im Dezember hatte ich den Auftrag, die Sprache der Kinder zu fördern. Dazu gestaltete ich an unterschiedlichen Wochentagen Angebote zu verschiedenen Aspekten der Sprachförderung. Die Angebote sollten altersgerecht sein und jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, einmal daran teilzunehmen. Die älteren Kinder der Gruppe Rot konnten ihren Wortschatz und die Fantasie einsetzen, denn wir spielten «Geschichten-Salat». Jedes Kind zog ein bis zwei Bilder und konnte dann zu den Bildern eine Geschichte erfinden oder etwas Erlebtes erzählen. Mit den etwas jüngeren Kindern habe ich die Bilder von allen Kindern der Gruppe Rot hervorgeholt, dann konnten sie ein Bild ziehen und sagen ob das Kind heute da ist oder nicht und in der Runde etwas über das Kind erzählen. Auch durften sie erraten, was gezeichnet wird, oder wir hörten uns Kassetten an, schauten Bücher an oder hörten dem Tiptoi zu.
Verfasserin: Gianina
Auf der Gruppe Türkis hat das neue Jahr in der ersten kurzen Woche sehr ruhig gestartet. Um trotzdem etwas Aktion rein zu bringen, haben wir die Zeit genutzt, um spannende Ausflüge zu machen. Gerade das Bähnli und Tram fahren hat den Kindern besonders viel Freude bereitet.
Verfasserin: Ilenia
Karl baut die Holzklötze ganz konzentriert aufeinander. Am Anfang hat er Unterstützung von Wim. Später legt Karl immer weiter Holzklötze auf sein Gebäude. Als ich Karl frage, was er baut, kommt sofort die Antwort «einen Palast». Der Palast bekommt drei Schornsteine und später noch viele Türme oben drauf. Die Statik hat Karl stets im Auge und so wächst der Palast immer, immer weiter.
Verfasserin: Claudia
An einem Nachmittag deckten wir den Tisch und die Kinder Marylou, Ari, Kira und Teodora durften gemeinsam Kneten und die verschiedenen Knetutensilien wie das Knetmesser, das Wallholz, verschiedene Formen oder Knetroller ausprobieren. Sie standen alle zusammen am Tisch und jedes Kind durfte somit eigene Erfahrungen damit machen, den Umgang lernen und zudem wurde die Feinmotorik aller Kinder gefördert. Auch zeigten sie Interesse an den Farbstiften und den Stickers zum kritzeln oder kleben. Das Gemeinschaftsgefühl und die Freude der Kinder stand im Vordergrund.
Verfasserin: Carmen
Die Gruppe Türkis hat in den vergangenen zwei Wochen in Begleitung der Kunstvermittlerin Cynthia Gavranic eine neue Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst besucht. Am ersten Besuch waren Léopoldine (23 Mt.) und Owen (25 Mt.) dabei. Das leere Museum stimmte sie zu Beginn etwas vorsichtig, doch schon bald fanden sie Zugangspunkte, die sie faszinierten. So fiel ihnen bereits ausserhalb der Ausstellung auf, wie sehr alle Geräusche im sonst stillen Museum hallten. Das wurde mit Klopfen und Klatschen auch gleich noch weiter ausprobiert. Da wir ausserhalb der regulären Öffnungszeiten das Museum besuchen konnten, mussten wir uns keine Gedanken machen, ob wir möglicherweise jemanden stören würden. In der Ausstellung angekommen wurde zuerst einmal der Raum etwas erkundet und einzelne Kunstwerke aus der Nähe oder auch aus der ferne beobachtet. Owen entdeckte bald die Treppen innerhalb der Ausstellung und mit etwas Hilfe von Cynthia entstand ein Rundlauf zwischen den Räumen. So konnten Owen und Léopoldine eine Treppe hochsteigen, durch zwei Räume gehen und dann auf der anderen Seite wieder die Treppe runter und schon standen sie im gleichen Raum wie zu Beginn. Dieses Layout schien sie sehr zu faszinieren und wurde in der folgenden Stunde ausführlich weiter ausprobiert. Zum Abschluss wurden noch die Kästchen und die daran hängenden Schlüssel ausgiebig untersucht und ausprobiert, bis es dann schon wieder Zeit wurde, zurück in die Kita zu gehen.
In der folgenden Woche kamen zu Léopoldine und Owen noch Luca (23 Mt.) und Liah (22 Mt.) dazu. Dieses Mal starteten wir im Atelier unter der Werkstatt und konnten dort passende Materialien zur Ausstellung selbst anfassen und ausprobieren. Besonders die Trommel, die von einem Video in der ganzen Ausstellung hörbar ist, sorgte bei den Kindern für Freude. Da die Kinder sehr gerne Stühle und andere grosse Gegenstände herumschieben, entschieden wir uns dazu, die Hocker mit in die Ausstellung zu nehmen. Dort nutzten die Kinder das kreisförmige Kunstwerk in der Mitte als Orientierung, um rundherum im Kreis einander nachzufahren. Kurz nachdem wir die Hocker beiseitegestellt hatten, entdeckte Liah einen abgedunkelten Raum, in dem ein Video lief von einer Schamanin, die ein Ritual mit einem Kreis von Frauen in einem anderen Museum durchführte. Von diesem Video stammt auch der Klang der Trommel, die wir gehört haben. Letzte Woche beobachteten Léopoldine und Owen den Raum nur von aussen, doch diese Woche machte Liah den ersten Schritt und setzte sich ohne Bedenken in den Raum auf ein Kissen. Wir anderen folgten ihr und schauten das gesamte Video zweimal. Dabei besprachen wir, was wir sahen, klatschten zur Trommel mit und Liah legte sich sogar hin wie die Frauen im Video.
Die Kinder hatten bei diesen Besuchen sehr viel Spass und konnten ganz viele neue Eindrücke gewinnen. Wir freuen uns auf die nächste Ausstellung.
Verfasserin: Caroline
Nebst all den weihnachtlichen Angeboten führen wir regelmässig Bildungskrippen-Angebote durch. Diesmal plante ich eines für Hugo. Hugo wurde deshalb zu diesem Angebot eingeladen, die anderen Kinder durften teilnehmen, wenn sie mochten. Die Kinder durften am Lichterkasten mit Rollen mit verschiedenen Rädern Muster in den Sand machen, dazu stellte ich verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung, um Spuren im Sand zu hinterlassen.
Dich Kinder erfahren bei diesem Angebot ihre Selbstwirksamkeit. Den Sand in die Hand zu nehmen, ihn durch die Finger rieseln zu lassen oder einfach zu berühren ist eine ganz besondere Sinneserfahrung.
Verfasserin: Soleil
Im Konstruktionsbereich haben wir Holzbretter, Klötze und Baumrugel bereitgestellt. Theo und Karl nutzten diese Einladung und fingen an zu bauen. Über die zwei grossen Baumrugel legten sie Holzbretter und darauf platzierten sie die kleinen Holzrugel. Nach ein paar Minuten der Konzentration haben beide begonnen das Erbaute zu benennen. Theo bezeichnete die Holzrugel als Koffer, welche über das Gepäckband fahren. Karl holte Nachschub an Koffern aus der Kiste für Theo. Später erweiterten sie ihr Gepäckband bis auf die Paletten, welche am Boden liegen. Die Paletten wurden das Flugzeug in das die Koffer geladen wurden. Theo bewegte ein Koffer nach dem andern über das Gepäckband und bei jedem Koffer der im Flugzeug landete, sagte er «Pieep».
Verfasserin: Corina