Online Diary

Gruppe Gelb besucht die Stadtgärtnerei

Da einige Kinder der Gruppe Gelb in den Ferien sind, machen wir heute mit einer etwas kleineren Gruppe einen Ausflug in die Stadtgärtnerei. Dort angekommen erkundeten Anna und Armand gleich das «Tropenhaus». Sie treffen auf ihrem Weg viele verschiedenen Vögel, Fische und Pflanzen an. Ganz gespannt schauen sie sich um. Ob vielleicht noch etwas im Gebüsch zu sehen ist?

Verfasserin: Giulia

Beibehaltung Maskenpflicht bis 4. März 2022

Liebe Regenbogen-Eltern

Am vergangenen Mittwoch hat der Bundesrat die meisten der Corona-Massnahmen per Donnerstag, 17. Februar 2022 abgeschafft. Wir sind froh zu hören, dass die Pandemie-Entwicklung Anlass zur Hoffnung auf ein baldiges Ende bietet.

In der KitaRegenbogen werden wir die Maskenpflicht dennoch bis vorerst 4. März 2022 beibehalten.

Dies aus folgenden Gründen:

  • Die täglichen Fallzahlen sind weiterhin eindrücklich. Jede erkrankte Person muss sich weiterhin für fünf Tage in Isolation begeben. Dies hat bei uns in den vergangenen Wochen – wie Sie selbst gemerkt haben – den Kita-Betrieb spürbar eingeschränkt. Auch wenn wir bisher immer eine Lösung gefunden haben,  kämpfen wir immer noch mit sehr vielen Ausfällen. Entsprechend möchten wir mit einer sofortigen Aufhebung der Maskenpflicht für Eltern und Mitarbeiter*innen die Gesundheit von Kindern und Mitarbeiter*innen sowie die Aufrechterhaltung der Betreuung nicht unnötig gefährden.
  • Für die Kinder besteht weiterhin ein Recht auf bestmöglichen Schutz. Im Kita-Alter steht ihnen eine Impfung noch nicht offen. Entsprechend ist es angezeigt, dass wir als Institution unser Bestmögliches tun, um sie vor vermeidbaren Infektionen zu schützen.

Wir werden die Entwicklung der Fallzahlen allgemein sowie spezifisch in der Kita aufmerksam in den kommenden beiden Wochen beobachten. Bei einer deutlichen Abnahme werden wir die Maskenpflicht ab der zweiten Märzwoche gerne aufheben.

Einen guten Start in die Woche wünschen

Désirée Giger und Markus Guhn

Ein spannendes Geschenk

Wir haben Playmobil geschenkt bekommen, vielen Dank. Jetzt schauen wir uns gemeinsam an, was alles dabei ist. Wir finden viele verschiedene Menschen, Materialien für einen Stall, unterschiedliche Werkzeuge, zum Beispiel einen Besen, einen Eimer und vieles mehr. Die Kinder beginnen die einzelnen Materialien miteinander zu verbinden, was sich als gar nicht so einfach heraus stellt. Die Feinmotorik wird gefördert beim Kombinieren der kleinen Teile. Der Ritter bekommt ein Schwert und ein Schild, der Stall wird zum Bauernhof. Die Kinder bauen in Gruppen oder für sich alleine. Wenn sie etwas Neues entdecken, zeigen sie den Gegenstand begeistert den anderen Kindern.

Verfasserin: Claudia

In verschiedene Rollen schlüpfen

In der Woche vom 28.02. – 04.03.2022 findet in der Kita Regenbogen die alljährige Fasnachtswoche statt. Auf der Gruppe Türkis bieten wir bereits Konfetti und Schminkangebote an. Wie auf den Fotos zu sehen, schlüpfen die Kinder in verschiedene Rollen. Dabei entstehen Rollenspiele und die Kinder ahmen durch Laute und Bewegungen Tiere nach. Ich vermute, dass die Rollenspiele noch spannender werden, wenn die Kinder in der Fasnachtswoche in ihre eigenen Kostüme schlüpfen können. Wenn Kinder sich verkleiden, schaffen sie sich damit eine eigene Welt in der sie sich mit Fähigkeiten und Eigenschaften ausprobieren können, die ihnen gerade wichtig sind. In gemeinsamen Rollenspielen lernen Kinder sich in andere Rollen einzufühlen. Sie nehmen die Sichtweise ein und lernen, die Welt auch „mit anderen Augen“ zu sehen und sich in andere hineinzuversetzen. Sie lernen sich in eine Gruppe einzufügen, tolerant zu sein aber auch eigene Ideen und Vorstellungen einzubringen, sich durchzusetzen oder Kompromisse zu schliessen. Das Rollenspiel hilft aber auch Erlebnisse zu verarbeiten und die Kinder üben dabei ihre Sprach- und Ausdrucksfähigkeit.

Wir freuen uns sehr auf die Fasnachtswoche!

Verfasserin: Ilenia

Ein Frosch auf Besuch

Am heutigen Angebot hatten die Kinder der Gruppe Grün grossen Spass. Es wurde ausprobiert die Bälle durch die “Tunnel” zu rollen oder in das
grosse Froschmaul zu werfen. Mit vielen Wiederholungen wurde das Maul schliesslich auch mit Bällen gefüllt. Bälle verschiedener Größe, ob nun geworfen, gefangen oder gerollt, sind gut für die Entwicklung der Augen-Hand-Koordination und für die Beweglichkeit des Kindes. Bei allen diesen Tätigkeiten wird die Koordinative Fähigkeit gefördert. Koordinative Fähigkeiten bei Kindern sind ein wichtiger Teil der sportlichen Leistung, denn sie helfen Bewegungen mit Rhythmus, Feinfühligkeit, Gleichgewicht, Orientierung und gutem Timing auszuführen. Bei jeder Bewegung geht es um das Zusammenspiel von allen koordinativen Fähigkeiten.

Verfasserin: Nadin

Das Online-Tagebuch und der Corona-SMS-Service machen Ferien

Liebe Regenbogen-Eltern

Die Kita-Leitung macht eine Woche Ferien und ist ab dem 21.02.2022 wieder für Sie da. In dieser Zeit werden keine Online-Tagebuch-Einträge erstellt.

Zudem können wir in dieser Zeit werden Sie auch keine Meldungen über Corona-Infektionen erhalten. Die Teams informieren Sie gerne bei der Übergabe (anonymisiert) über das aktuelle Infektionsgeschehen.

Allen Familien, die ebenfalls Sportferien geniessen, wünschen wir wunderbare, erholsame und gesunde Tage!

Désirée Giger und Markus Guhn

Materialien vielfältig einsetzen

Salzteig kann von den Kindern geformt werden wie Knete. Der Unterschied besteht darin, dass man Salzteig trocknen lassen kann und somit die
End-Formen bestehen bleiben. Durchdass wir den Kindern keine Vorgaben machen, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Esaïa bearbeitete den Teig zuerst mit den Händen und im Anschluss schnitt er mit dem Rad viele kleine Teigstückchen daraus. Karl hatte keine Lust den Teig mit den Händen zu Formen. Er nahm sich direkt verschiedene Knet-Werkzeuge. Diese nutzte er um auf dem Salzteig verschiedene Linien und Muster zu zeichnen. Zum Schluss legten Beide ihren Salzteig auf das Blech zum Trocknen.

Verfasserin: Alexandra

Zusammen schaffen wir es!

Samuel und Leo haben ein gemeinsames Ziel. Sie möchten einen Turm bis zur Deckenlampe bauen. So jetzt gehts los. Hält die Statik oder ist der Turm zu schief? Sollen wir in die Senkrechte oder lieber etwas in die Waagrechte bauen? Der Turm wächst und wächst. Als Team schaffen wir es!

Verfasserin: Claudia

 

Demokratie

Im Januar hatte die Gruppe Rot eine Eingewöhnung am Vormittag. Darum ging ich jeden Nachmittag mit den Kindern nach draussen. Wir konnten tolle Ausflüge machen, denn bei schönem Wetter hatten wir sogar genug Zeit, um draussen Zvieri zu essen. Damit das ganze nicht zu eintönig würde, besuchten wir möglichst viele verschiedene und auch für uns neue Spielplätze. An einigen Tagen war dies besonders einfach und an anderen kamen wir kaum vom Fleck. Dennoch versuchte ich angepasst an die Gruppensituation, den Kindern täglich die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten zu geben. So lernten die Kinder die Bedeutung der Begriffe mehr, Mehrheit und Abstimmen besser kennen. Und das Zählen konnte auch sehr praktisch im Abstimmungskreis erfahren werden. Denn wir gingen immer dorthin wofür die meisten Kinder gestimmt hatten. So lernen die Kinder auch ihre eigene Meinung in der Gruppe zu vertreten und damit umzugehen, wenn einmal nicht nach ihren Wünschen entschieden wurde. Die Realität der Demokratie konnte so bereits in der Kita erfahren werden.

Verfasserin: Karin

Aktuelle Corona/Omikron-Situation

Liebe Regenbogen-Eltern

Leider haben sich die Prognosen der TaskForce des Bundes in den vergangenen zwei Wochen bestätigt. Wir haben versucht, uns und auch Sie mittels Online-Tagebuch auf diesen Peak vorzubereiten. Wenn man dann mitten drin steht, fühlt es sich trotz aller gedanklicher Vorbereitungen nicht gut an. Sie sind als Eltern aktuell stark gefordert: In der Sorge um Ihre Kinder, um die eigene Gesundheit, beschäftigt mit unzähligen Anforderungen und einer auseinander brechenden Logistik.

Wir als Unterstützungssystem sollten Ihnen hier möglichst viel Last im Sinne der familienergänzenden Betreuung abnehmen. Und ausgerechnet jetzt schwächelt auch unser System, da die Infektionen leider nicht vor der Kita-Türe halt machen. Im Gegenteil: Anders als in Büros oder Geschäften haben wir keinen beidseitigen Schutz, weil es natürlich unverantwortlich wäre, wenn Kita-Kinder Masken tragen müssten. So bleibt es ein Balance-Akt, den Kindern ihr Recht auf Nähe und Zuwendung zukommen zu lassen, und sich gleichzeitig selbst angemessen zu schützen. Für die Mitarbeiter*innen eine doppelt verzwickte Situation: denn natürlich möchten sie aus gesundheitlichen Gründen nicht an Corona erkranken, zudem wissen sie, dass eine Erkrankung die Betreuungskonstanz der Kinder für mindestens eine Woche beeinträchtigen wird.

“Ohnmacht” ist wohl das Wort, dass diesen Zustand am trefflichsten beschreibt. Wir wollen es alle anderes, und doch rollt über uns etwas herüber, das sich nicht greifen und schon gar nicht kontrollieren lässt. Es ist uns sehr wichtig, Ihnen zu sagen, dass uns die aktuellen Einschränkungen, die wir auf einzelnen Gruppen derzeit erleben, gar nicht recht sind und nicht unserem Selbstverständnis entsprechen. Wir haben in bald 14 Jahren nie die Öffnungszeiten einschränken müssen – Ihnen und den Kindern eine hochqualitative Betreuung und möglichst ein “Rundum-Sorglos-Paket” anzubieten, ist seit jeher unsere Triebfeder. Doch dieser Tage machen wir nichts anderes mehr, als nicht-erkrankte Mitarbeiter*innen so gut wie möglich über die sieben Gruppen zu verteilen, was teilweise ohne Einschränkungen des Angebots nicht möglich ist. Gleichzeitig schwebt das Damoklesschwert “Gruppenquarantäne” täglich über uns, falls pro Gruppe innerhalb von 10 Tagen mehr als 5 Kinder erkrankt sind. In diesem Fall müssten wir die Gruppe für eine Woche schliessen.

Entsprechend hoffen wir sehr, dass dieser Peak wie angekündigt Ende nächster Woche gebrochen wird. Aktuell sind wir leider noch in der Eskalationsphase. Gestern hat das BAG kommuniziert, dass sich täglich 100’000 Menschen mit dem Covid19-Virus anstecken. Dass heisst: Innert einer Woche rund 10% der ganzen Bevölkerung. Diese Quote können wir im Team ebenfalls feststellen – angesichts der obigen erwähnten limitierten Schutzmöglichkeiten übertreffen wir diese seit dieser Woche (per heute Mittwoch sechs Meldungen für diese Woche).

Mit diesen “leeren Händen” können und möchten wir Sie um weiteres Verständnis und um weiteres Durchhalten bitten. Und darum, Kinder mit coronakompatiblen Symptomen umgehend testen zu lassen, und Verdachtsfälle sowie positiv getestete Kinder NICHT in die Kita zu bringen, um der internen Verbreitung des Virus keinen weiteren Vorschub zu leisten. Dies im Wissen darum, dass die Anspannung überall hoch ist und Sie sich das Gegenteil wünschen würden.

In der grossen Hoffnung, bald wieder in einen regulären Modus zurückwechseln zu können, grüssen wir Sie herzlich und danken Ihnen für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

Markus Guhn & Désirée Giger